Corona-Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe: Infos, Regeln, Berechnung, Antrag (22.04.)

Die Überbrückungshilfe III kann seit 11.02.2021 beantragt werden: Was ist bereits bekannt, was nicht. Alle Informationen sind vorläufig und ohne Gewähr. Laufende Änderungen seitens der Behörden sind jederzeit, täglich ohne Vorankündigung möglich. Diese Kurzübersicht geht nicht auf alle Details ein. Die offiziellen FAQ beantworten alle Fragen.

Am 20.04.2021 gab es – 2 Monate nach Programmstart – wieder zahlreiche Änderungen, vor allem durch den „Eigenkapitalzuschuss,“ die maximale Erhöhung der Fördersumme auf 100% der Fixkosten gemäß Fixkostenkatalog, Sonderabschreibungen, Hilfen für Kultur-/Event-/Reisebranche u.v.m.

Das bedeutet, dass bereits gestellte Anträge tendenziell zu geringe Fördersummen beinhalten. Aber keine Panik: Die tatsächliche, möglicherweise höhere Förderung kann im Rahmen der Schlussabrechnung reingeholt werden. Bis zur Auszahlung wird es länger dauern, eine Zwischenfinanzierung per Kredit könnte ratsam sein.

Überbrückungshilfe III:

  • Förderzeitraum: November 2020 bis Juni 2021. Achtung: Wer Novemberhilfe / Dezemberhilfe beantragt hat, kann für diese Monate die Überbrückungshilfe III nicht beantragen. Wer schon die Überbrückungshilfe II beantragt hat, muss die Fördersumme abziehen. Andererseits kann man auch entspannt bleiben, weil am Ende bei der Schlussabrechnung alle Fördermaßnahmen für einen einzelnen Monat in einen Topf geworfen werden.
    Die Überbrückungshilfe III muss für den betreffenden Monat beantragt werden. Das sind somit zurückliegende Monate als auch künftige Monate. Deshalb also perspektivisch bis einschließlich Juni die Monatsumsätze im Blick behalten und mit dem Vergleichsmonat aus 2019 vergleichen.
  • Rückzahlung: Erfolgt im Rahmen der Schlussabrechnung. Achtung: Wenn das Unternehmen seinen Betrieb vor dem 30.06.2021 dauerhaft einstellt oder in Regelinsolvenz geht, muss die Zuschüsse zurückzahlen. Ausnahme: Die Schließung ist temporär und der Geschäftsbetrieb soll wieder aufgenommen werden.
  • Beantragung: Genauso wie in der Überbrückungshilfe II – beispielsweise über Steuerberater.
  • Maximale monatliche Fördersumme: bis zu 1,5 Millionen Euro pro Monat pro Unternehmen, sofern beihilferechtlich möglich. Maximal sind 12 Millionen möglich.
  • Abschlagszahlungen: Für alle Betriebe möglich. Maximal 50% der Antragssumme pro Monat, maximal 100.000 Euro pro Monat. Auszahlung relativ zügig, Restzahlung ca. ab März 2021 – garantiert ist das nicht. Man sollte einen Plan B haben, wenn es April oder Mai wird. Gegebenenfalls Liquidität sichern, z.B. über KfW-Kredite zur Zwischenfinanzierung! Oft bietet die Hausbank gute Konditionen. Für unsere Mandanten können wir gern eine „zweite Meinung“ einholen – über ein Kreditvermittlungsportal, bei dem rund 250 Finanzdienstleister angeschlossen sind.
  • Was wird ausgeglichen: Ausgeglichen werden nur Fixkosten, und das anteilig. Der Unternehmerlohn wird nicht als Betriebsausgabe anerkannt.
  • Was sind Fixkosten: Miete/Pacht, Leasing, Abschreibungen bis 50%, Hygienemaßnahmen / dazugehörige bauliche Maßnahmen bis max. 20.000 Euro je Fördermonat (da können sogar Maßnahmen aus dem März 2020 reingenommen werden, obwohl das gar nicht im Förderzeitraum liegt – normale Renovierungen allerdings nicht), Kosten für Werbung (nur bis maximal Vorjahreszeitraumswert), Digitalisierungs-Investitionen in einen Onlineshop (einmalig, bis 20.000 Euro), Wertverluste für untergegangene / unverkäufliche Saisonware für Winter oder Frühling (können zu 90% abgeschrieben werden, 100% bei Spende für wohltätige Zwecke. Verbleib/Verwendung muss dokumentiert werden), 20% „Personalpauschale“ als Aufschlag auf die Fördersumme, Kosten für Buchhaltung / Steuerberater
  • Nicht eingerechnet werden dürfen beispielsweise neue Betriebskosten, die ab Januar 2021 anfielen – beispielsweise wenn ein Restaurant einen neuen Verkaufsstand angemietet hat.
  • Kosten für freie Mitarbeiter gelten als Personalkosten. Andererseits kann das im Widerspruch stehen mit der möglichen Förderung für Digitalisierungsleistungen.
  • Für Reisebüros gelten komplexe eigene Regeln.
  • Für die Event- und Kulturbranche gilt: Ausfall- und Vorbereitungskosten März-Dezember 2020 können eingerechnet werden. Beispiel: Ein Event im Dezember wurde abgesagt, im April fielen aber schon viele Kosten an, z.B. Flyer, Plakate, Werbung etc. Ob man in die Sonderregelung Kulturbranche fällt, wird anhand des WZ-Codes ermittelt. Man kann also leer ausgehen, wenn man in der falschen Branche ist.
  • Zusätzlich gibt es für die Event-/Reise-/Kulturbranche eine „Anschubhilfe“ i.H.v. 20% der Lohnsumme im Vergleich zum Referenzmonat 2019. Achtung: Dieser Sondertopf ist auf 2 Mio. Euro begrenzt.
  • Zu Abschreibungen: Mit Leasing sind Betriebsausgaben immer relativ einfach zu bestimmen, bei Anschaffungen auf eigene Rechnung ist das steuerlich oft anspruchsvoller. Auch hier. Denn hier können nur 50% der Abschreibungssumme als förderfähige Kosten angesetzt werden. Beispiel: Eine Eventagentur hat einen Sprinter auf Kredit gekauft, weil Leasing aufgrund der harten, langjährigen Nutzung und der zu erwartenden Schäden uninteressant ist. Wäre das Fahrzeug geleast, könnten die Raten zu 100% als Betriebskosten angesetzt werden. Da die Agentur das Fahrzeug aber (teilweise) finanziert und abschreibt, können nur 50% abgesetzt werden. Der vorsichtig rechnende Unternehmer ist dabei schlecht dran, da er die Abschreibung realistisch gewählt hat. Wer auf „Null“ abschreibt, profitiert von dieser Regelung.
  • Was ist nicht in die Fixkosten einrechenbar: Unternehmerlohn, Personalkosten
  • Antragsberechtigung: mindestens 30% Umsatzeinbruch im Förderzeitraum, also für Monate, in denen die Hilfe beantragt wird. Unternehmensgröße: Maximal 750 Mio. Euro 2020, minimal Soloselbstständige im Vollerwerb (51%+x der Einkünfte).
    Beispiel: 30% Umsatzeinbruch im Januar 2021 ggü. Januar 2019, oder Dezember 2020 ggü. Dezember 2019.
    Neu ist, dass im Prinzip jedes Unternehmen die Hilfen beantragen kann, ganz gleich ob es direkt, indirekt, mittelbar oder sonstwie betroffen ist.
    Wer sein Unternehmen nach dem 30. April 2020 gegründet hat, ging bislang leer aus. Durch die Neuregelung sind auch Unternehmen förderfähig, die das Unternehmen bis 31. Oktober 2020 gegründet haben.
    Antragsstellung bis 31.08.2021.
  • Umsatzberechnung bei Soloselbstständigen: Hier gibt es ein Wahlrecht. Entweder wird als Referenz-Monatsumsatz der tatsächliche Monatsumsatz aus 2019 genommen, oder 1/12 des Jahresumsatzes 2019. Das ergibt vor allem bei Istversteuerung Sinn, wenn die Umsätze im November und Dezember relativ hoch waren, beispielsweise weil viele Kunden ihre Rechnungen erst dann bezahlt haben. Man kann also die Hilfe beantragen, wenn das Jahr 2020 tendenziell katastrophal war (mind. 30% Umsatzeinbruch), aber November und Dezember gut.
  • Verlustnachweis: Wenn die Zuschüsse über alle Monate und alle Maßnahmen (Kleinbeihilfen & De minimis) letztlich unter 1 Million Euro liegt, müssen keine Verluste nachgewiesen werden!
    Im Bereich 1.000.001 Euro bis 3 Million Euro gelten die Regeln der „Bundesregelung Fixkostenhilfe“ – dann sind Verluste nachzuweisen. Sie müssen also – wenn Sie in den Grenzbereich kommen – genau nachhalten, welche Folgen eine Gesamtförderung über 1 Mio. Euro hätte. Wir empfehlen deshalb digitale Buchführung, grundsätzlich und unabhängig von Krisensituationen.
  • Die Staffelung bleibt, die Förderung erhöht sich auf bis zu 100% der Fixkosten:
    30-49% Umsatzeinbruch = bis zu 40% Fixkostenerstattung,
    50-70% = bis zu 60% Fixkostenerstattung, 71-100% Umsatzeinbruch = bis zu 100% Fixkostenerstattung
  • Eigenkapitalzuschuss: Wer mindestens 50% Umsatzeinbruch in mindestens 3 Monaten von November 20 – Juni 21 hatte, kann Eigenkapitalzuschuss beantragen. Technisch ist das einfach Cash auf die Hand, mit entgangener Gewinn teilweise ausgeglichen werden kann. Im 3. Monat des Umsatzeinbruchs gibt’s 25%, im 4. Monat 35%, ab dem 5. Monat 40% – als Aufschlag auf die Fördersumme der Fixkostenförderung.
    Ein paar Eigenheiten sind auch eingebaut: Die möglichen 20% Zuschlag auf die Fixkostenförderung für Personalkosten für Personal, das nicht in Kurzarbeit ist, werden nicht eingerechnet. Auch auf die Kosten für Azubis gibt es den Eingenkapitalzuschuss nicht, und auf Werbekosten oder Kosten für Hygienemaßnahmen.
    Die Berechnung ist kompliziert:

    • 3 Monate Umsatzeinbruch 50%+: Für den dritten Monat werden 25% der Fixkosten zusätzlich als Förderung ausgezahlt.
      Fiktives Beispiel 1, Handel:

      • Normalumsatz: 50.000 Euro, Umsatzeinbruch um 60% auf 20.000 Euro, 3 Monate lang
      • Fixkosten: 10.000 Euro -> Förderung 60% = 6.000 Euro
      • „Eigenkapitalzuschuss“ im 3. Monat: 25% des Fixkostenzuschusses = 1.500 Euro -> Man könnte es als Teilerstattung eines Unternehmerlohns sehen
      • 3-Monatsförderung: 150.000 Euro Umsatz wären es normal, die Förderung beläuft sich dann auf 19.500 Euro statt 18.000 Euro, also 1.500 Euro mehr, was 500 Euro im Monat entspricht
    • 7 Monate Umsatzeinbruch von 90%
      Fiktives Beispiel 2, Hotel:

      • Normalumsatz: 100.000 Euro, Umsatzeinbruch um 90% auf 10.000 Euro, 7 Monate lang
      • Fixkosten: 10.000 Euro -> Förderung 100% = 10.000 Euro
      • „Eigenkapitalzuschuss“ im 3. Monat: 25% des Fixkostenzuschusses = 2.500 Euro
      • Im 4. Monat: 3.500 Euro
      • Im 5.-7. Monat: 4.000 Euro
      • 7-Monatsförderung: 700.000 Euro Umsatz wären es normal, die Förderung beläuft sich dann auf 88.000 Euro statt 70.000 Euro, also 18.000 mehr und damit 2.571 Euro im Monat obendrauf.
      • Hinzu kämen bei der Fixkostenförderung u.a. auch mögliche Abschreibungen auf verderbliche Waren (z.B. Fassbier), ggf. die Personalkostenpauschale und noch eine „Anschubhilfe“ von 20% der Lohnsumme. Es ist also vertrackt.
    • Fazit Eigenkapitalzuschuss: Er hilft vor allem Unternehmen mit hohem Umsatz und hohen, langanhaltenden Umsatzausfällen. Ein stabiler Unternehmerlohn lässt sich damit nur finanzieren, wenn das Unternehmen groß genug ist. Kleinere Unternehmen mit niedrigen Fixkosten profitieren weniger stark.
  • Auswirkungen und Strategien: Durch die Förderungen können zwar Verluste ausgeglichen werden, aber der Unternehmerlohn wird nicht ersetzt – außer bei sehr hohem Umsatz, der weggebrochen ist sowie hohen Fixkosten. Wenn 40 Wochenstunden Arbeit im Betrieb letztlich nicht dazu führen, dass ein Unternehmerlohn erwirtschaftet werden kann, können alternative Strategien in Betracht gezogen werden.

Quelle der Informationen: BMF & BMF & BMF Ob NRW das auch bei der Überbrückungshilfe III machen wird, ist nicht bekannt.

Was ist die „Neustarthilfe“?

  • Für wen ist die Neustarthilfe gedacht: nur für Soloselbstständige, die aufgrund geringer Betriebskosten bei der Überbrückungshilfe leer ausgehen. Bei der Überbrückungshilfe III kann dann im Feld „feste Betriebskosten“ entweder die echte Summe angegeben werden, oder die Pauschale der Neustarthilfe – bei vielen Soloselbstständigen wird das die Pauschale sein. Eine Addition ist nicht zulässig, aber das haben Pauschalen so an sich.
  • Besonderheit: Soloselbstständige haben ein Wahlrecht zwischen der „Neustarthilfe“ und der „Überbrückungshilfe III“. Die Neustarthilfe kann im Alleingang beantragt werden, die Überbrückungshilfe muss über z.B. einen Steuerberater laufen. Was im Einzelfall klüger ist, muss man ausrechnen. Überbrückungshilfe III gilt allerdings auch für den November 2020, die Neustarthilfe erst ab Januar.
  • Neu: Auch „unständig Beschäftigte“ können Hilfen beantragen. Das sind beispielsweise Schauspieler oder Filmleute, die tageweise „fest“ angestellt werden und damit de facto keine Selbstständigen sind.
  • Höhe: einmalig bis zu 7.500 Euro für den Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021. Achtung: Verrechnung beachten! Für Mehrpersonengesellschaften gelten 30.000 Euro, aber da wird es dann echt kompliziert mit der Berechnung.
  • Berechnung: pauschalisierte (fiktive) Betriebskosten, maximal 50% des Sechsmonatsmittels des Umsatzes 2019. Beispiel: Umsatz 2019 nehmen, durch 2 teilen -> Davon gibt es dann 50% als Betriebskostenpauschale.
  • Teilweise Wahlrecht bei der Umsatzberechnung: Wer Soll-Versteuerer ist, muss bei der Umsatzberechnung für den Monat das Leistungsdatum nehmen. Wer Ist-Versteuer ist, hat ein Wahlrecht: Leistungsdatum oder tatsächlicher Zahlungseingang. Das bedeutet, dass durch den Zeitpunkt der Rechnungsstellung Ausgestaltungsspielräume bestehen.
  • Beantragung: Über z.B. Steuerberater oder auf eigene Faust via https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ – aber nur für Soloselbstständige oder superspezielle Sonderfälle im Bereich darstellende Künste
  • Antragsberechtigung, finanziell: Für die volle Förderung muss der Umsatz Januar-Juni 2021 um mindestens 60% ggü. Januar-Juni 2019 eingebrochen sein. Das bedeutet auch, dass der (teilweise) Zuschuss zurückgezahlt werden muss, wenn sich im Juli 2021 herausstellt, dass man doch relativ erfolgreich war. Andererseits: 90% zurückzahlen müssen ist vielleicht besser als 0% zu beantragen. Beantragt werden kann auf jeden Fall, da man ja nicht wissen kann, wie der Umsatz Jan-Jun 21 tatsächlich sein wird.
  • Antragsberechtigung, persönlich: Im Jahr 2019 (sofern man da schon selbstständig war) müssen mindestens 51% des Einkommens aus selbstständiger Arbeit stammen.
  • Besteuerung: Dieser Zuschuss ist eine Betriebseinnahme und muss versteuert werden. Jedoch wird sie nicht auf die Grundsicherung o.ä. angerechnet.
  • Wer Zugang zur Grundsicherung hat und sowieso wenig verdiente, für den kann dieses Modell eventuell durchaus attraktiv sein
  • Rechenbeispiel 1: Volle Förderung
    • Umsatz Sechsmonatsmittel 2019: 25.000 Euro
    • Umsatz Jan-Jun 21: 0 bis 9.999 Euro (ohne USt.)
    • Einbruch: mehr als 60% -> Fördervoraussetzung erreicht
    • Fördersumme: 50% von 25.000 Euro = eigentlich 12.500 Euro, aber da greift die Deckelung von 7.500 Euro
    • Auszahlung: 7.500 Euro vorschüssig
    • Förderung pro Monat: 1.250 Euro statt dem üblichen Umsatz von ca. 4.160 Euro im Monat
  • Rechenbeispiel 2: der Sweet Spot
    • Umsatz Sechsmonatsmittel 2019: 15.000 Euro
    • Umsatz Jan-Jun 21: 0 bis 5.999 Euro (ohne USt.)
    • Einbruch: mehr als 60% -> Fördervoraussetzung erreicht
    • Fördersumme: 50% von 15.000 Euro = 7.500 Euro, das ist genau die Deckelung von 7.500 Euro
    • Auszahlung: 7.500 Euro vorschüssig
    • Förderung pro Monat: 1.250 Euro = 50% des üblichen Umsatzes
  • Achtung: Wenn der Umsatz dann doch über der 60%-Grenze liegt, muss der Vorschuss anteilig zurückgezahlt werden. Es ist erlaubt, dass die Summe aus Förderung und Umsatz Jan-Jun 2021 bis auf 89% des Umsatzes Jan-Jun 2019 anwächst. Wenn 80% des Umsatzes aus eigener Kraft erreicht werden, darf die Förderung bis zum Gesamtlevel von 89% behalten werden, der Rest muss zurückgezahlt werden. Ab 90% Gesamtsumme ist die Förderung komplett zurückzuzahlen. Es scheint jedoch lohnenswert, die Neustarthilfe „auf Vorrat“ zu beantragen, denn kostenfreie Extra-Liquidität schadet nicht, und es bleibt die Chance, dass Förderung bei einem hängen bleibt.

 

Stand: 22.04.2021

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